So geht’s nicht weiter.

Die Polkappen verschwinden. Die ersten Inseln gehen unter. Zählen Sie mal auf einer Fahrt über’s Land, wie viele vertrocknete Bäume Sie sehen. Wir müssen Schluss machen, mit dem Verbrennen von Kohle, Gas und Öl. Auch bei der Stromerzeugung.

Es gibt einen Teilerfolg: Bei uns in Deutschland wird jetzt schon ungefähr die Hälfte der Elektroenergie mit Wind- und Solaranlagen erzeugt. Aber warum werden dann noch neue Gaskraftwerke geplant, warum sollen die Kohlekraftwerke noch so lange am Netz bleiben?

Die Antwort ist einfach. Wenn die Sonne schein und der Wind weht, lässt sich mehr als genug Strom damit erzeugen. Aber der Wind weht nicht immer und auch auf die Sonne ist nicht jeden Tag Verlass. Für die Pausen sind immer noch die fossil befeuerten Kraftwerke vorgesehen. Die Ablösung dieser Kraftwerke ist eine noch offene Aufgabe.

Die Aufgabe

Die Aufgabe ist anspruchsvoll. Wir brauchen eine Speichertechnologie für richtig große Energiemengen. Die schiere Größe der zu speichernden Energiemenge ist dabei nicht das einzige Problem. Die Speicheranlagen müssten auch noch bezahlbar sein und einen hohen Wirkungsgrad (über 85%) haben.


Sie haben eventuell mitbekommen, dass es derzeit einen „enormen“ Zuwachs an Stromspeichern gibt, sei es durch Installation von Batterien für kleine Solaranlagen oder mittelgroße industrielle Einrichtungen. Mit „enorm“ war bei diesen Nachrichten ein Aufbau von ca. 500 GWh im Jahr 2025 gemeint. Wir brauchen aber eine Speicherkapazität von 20.000 – 40.000 GWh für eine stabile Stromversorgung. Für die Bereitstellung von Heizungswärme im Winter kommen dann noch weitere ca. 200.000 GWh dazu.


Es gibt am Markt noch keine Technologie, mit der diese Aufgabe gestemmt werden könnte. Nur unterschiedlich schlechte Konzepte.

Schlechte Konzepte.

Alle bisher vorgeschlagenen Energiespeichertechnologien haben mindestens einen Nachteil, der so gravierend ist, dass die eigentliche Aufgabe damit nicht gelöst werden kann. Hier ein paar Beispiele:

  • Lithium-Ionen-Batterien: Der Wirkungsgrad ist super und Autos fahren ganz gut damit, aber rechnen Sie mal aus, wie viel es kostet, Batterien mit insgesamt 20.000 GWh Kapazität zu kaufen und welcher Strompreis sich dann ergibt. Von den Problem, eine ausreichende Menge an Lithium zu besorgen, mal ganz abgesehen.
  • Pumpspeicherkraftwerke: Sie haben einen ausreichenden Wirkungsgrad und sind kostengünstig. Wir können aber nicht halb Deutschland fluten, um von der Kohle wegzukommen.
  • Wasserstoff und wasserstoffhaltige Energieträgermaterialien: Der Systemwirkungsgrad liegt unter 50%. Mehr als die Hälfte der Energie geht durch das Speichern verloren. Gar nicht gut für den Strompreis.

Die Liste lässt sich fortsetzen.


Unser Konzept

GroNaS ist die Abkürzung für „Großer Natrium-Schwefel-Speicher“. Wir haben unser Konzept gezielt für die komplette Ablösung der fossilen Energiewirtschaft aufgestellt. Es damit also möglich, richtig große Mengen an Strom zu speichern, ohne dass die Kosten ausufern.

  • Speicherkosten (LCOS): 0,06 – 0,24 €/kWh (abhängig vom Nutzungszweck)
  • Stromgestehungskosten (LCOE): 0,1 – 0,23 €/kWh (bei Nutzung im Verbund mit Wind- und Solarkraftwerken als Grundlastkraftwerk), 0,14 – 0,35 €/kWh (bei Nutzung für saisonalen Ausgleich).
  • Leistung: 20 – 1000 MW. Mittelgroße und große Einheiten sind besonders vorteilhaft. Lesen Sie unser Energiespeicherkonzept um zu erfahren, warum.
  • Speicherkapazität: 2 – 8 Wochen. Für eine sichere Stromversorgung brauchen wir Speicher, die zwei Wochen am Stück Strom liefern können. Mit 8 Wochen Lade / Entladezeit kann man so viel Strom vom Sommer in den Winter bringen, dass eine Wärmepumpenheizung so günstig wird, wie derzeit eine Gasheizung (lesen Sie unsere Speicherkostenabschätzung, um herauszufunden warum).
  • Wirkungsgrad: 85% – 90%. Es entstehen nur geringe Verluste durch die Speicherung.
  • Kompakte Bauform. Ein GroNaS-Speicherwerk, inklusive der Tankanlage für die Energieträgermaterialien, passt auf den Standort eines nicht mehr benötigten Kohlekraftwerks.
  • Energieträgermaterial: Natrium und Schwefel. Praktisch unbegrenzt verfügbar. Es wäre kein Problem, ein Mehrfaches der jährlichen Elektroenergieproduktion der ganzen Welt damit zu speichern.
  • Umweltbelastung und Betriebsrisiko: Gering. Die Gefahren sind vergleichbar mit denen einer Erdölraffinerie.

Mit GroNaS-Speichern wird Strom wieder billiger. Man kann im Sommer Strom speichern und im Winter Wärmepumpen damit betreiben, bei Heizungskosten wie derzeit mit Gas.


Download: Technologiekonzept (Technische und ökonomische Betrachtungen)


Download: Speicherkostenabschätzung (Berechnung von Speicherkosten (LCOS), Stromgestehungskosten (LCOE) und Abschätzung erreichbarer Endverbraucherpreise von Strom und Heizungsenergie; Beschreibung als .pdf, Berechnungsbogen (Tabellenkalkulation) im .ods-Format)

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